Die 5 häufigsten Golf-Verletzungen und wie du sie vermeidest
Dec. 10, 2024
Golf und Verletzungen
Jährlich verletzen sich etwa 40% aller Golfer. Die meisten Verletzungen sind auf mangelnde Beweglichkeit, fehlendes Aufwärmen oder Überlastung zurückzuführen. Mit der richtigen Prävention lassen sich die meisten vermeiden.
1. Rückenschmerzen - Die Nummer 1
Problem: Der Golfschwung belastet die Lendenwirbelsäule extrem. Die Rotation unter Last kann zu Schmerzen und Verletzungen führen.
Prävention: Regelmäßige Rücken-Yoga-Übungen, besonders Rückenstrecker und sanfte Rotationen. Core-Training ist essentiell. Vor jeder Runde: 5 Minuten Aufwärmen der Rückenmuskulatur.
2. Golfer-Ellenbogen (Epicondylitis)
Problem: Überlastung der Sehnenansätze am Ellenbogen durch repetitive Bewegung und falsche Technik.
Prävention: Korrekte Griffhaltung, Unterarm-Dehnungen, nicht zu fest greifen. Yoga-Übungen für Handgelenke und Unterarme.
3. Schulterverletzungen
Problem: Die Schulter-Rotatorenmanschette wird beim Schwung stark beansprucht.
Prävention: Schulter-Mobilisierung durch Yoga, speziell "Adler-Arme" und Schulterkreisen. Krafttraining für die Rotatorenmanschette.
4. Handgelenks-Probleme
Problem: Beim Impact können starke Kräfte auf die Handgelenke wirken.
Prävention: Handgelenk-Yoga, besonders Beugung und Streckung. Verbesserte Technik, um harten Bodenkontakt zu vermeiden.
5. Knie-Beschwerden
Problem: Die Drehbewegung belastet die Knie, besonders bei eingeschränkter Hüftmobilität.
Prävention: Hüft-Öffnungs-Yoga wie "Taube" und "Frosch". Quadrizeps- und Beinbeuger-Dehnung.
Das Präventionsprogramm
Für einen verletzungsfreien Golf-Alltag:
- Täglich: 10 Minuten Yoga-Routine
- Vor jeder Runde: Dynamisches Aufwärmen (10-15 Min)
- Nach der Runde: Cool-down und Dehnung
- Wöchentlich: Krafttraining für Golf-Muskulatur
- Bei Schmerzen: Sofort pausieren, nicht durchspielen
Investiere 20 Minuten täglich in Prävention - das ist deutlich weniger als die Zeit, die du mit einer Verletzung auf der Bank verbringen würdest.